Space 1889 - Jagdexpedition auf der Venus

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Quaint
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Space 1889 - Jagdexpedition auf der Venus

Beitrag von Quaint » 05 Sep 2015, 22:08

Ich würde gerne eine Runde Space 1889 anbieten, und zwar ein altgedientes, erprobtes Abenteuer in den Dschungeln der Venus. Meine Frau und der Stefan sind wohl am Start, ich würde mich freuen, wenn sich 2 bis 3 weitere Spieler fänden.
Es geht in dem Abenteuer um die Jagdexpedition eines Großwildjägers, der nach einer langen Karriere auf der Erde nach neuen Herausforderungen sucht und nun also die Riesenechsen (Saurier) der Venus zum Ziel erkoren hat. Tatsächlich gibt es dort auch Saurier die dem irdischen T-Rex ähneln und einen davon hätte der halt gerne für sein Trophäenzimmer. Der soll auch bitte von einem Spieler geführt werden (Archetyp Großwildjäger von HEX). Wer sich dem ganzen sonst noch so anschließt, ist dann eher eure Sache.


Ein paar Informationen zum Spiel (Beschreibung von der Verlagsseite)
Alles, was Jules Verne hätte schreiben können.
Alles, was H. G. Wells hätte schreiben sollen.
Alles, woran Arthur Conan Doyle dachte, aber nie veröffentlichte – weil es zu phantastisch war.
1889 – Ein Blick zurück

Wir schreiben das Jahr des Herren 1889 …
… aber natürlich nur auf einem kleinen, blauen Planeten am Rande der Milchstraße, der als dritter seines Sonnensystems seine Bahn um einen gelben Stern zieht. Sie haben ihn gewiss sofort erkannt – es handelt sich natürlich um die Erde! Es ist allerdings nicht ganz die Erde, wie wir sie kennen. Vieles ist dort, wie wir es aus “unserem” Jahr 1889 kennen. Das britische Empire, die weltgrößte Seemacht, erstreckt sich über weite Teile des Globus. Im jungen Deutschen Reich bestieg letztes Jahr der ambitionierte Wilhelm II. den Thron. Auf der anderen Seite der Welt stößt Japan als erste asiatische Nation in das Industriezeitalter vor. Die erst vor relativ kurzer Zeit vom spanischen Joch befreiten Staaten Südamerikas versuchen noch, ihren Platz in der Welt zu finden. Technologie, Medizin und Wissenschaft haben unglaubliche Sprünge gemacht und der Menschheit Fortschritte beschert, die man noch vor wenigen Jahrzehnten für unmöglich gehalten hätte. Die imperialistischen Industriestaaten nutzen ihren technischen Vorsprung aus, um weite Teile der restlichen Welt zu beherrschen. Dabei verhalten sich die Kolonialherren nur selten mustergültig (auch wenn nicht alle so brutal vorgehen wie die Schergen des belgischen Königs im Kongo).
Soweit sollte Ihnen diese Erde bekannt vorkommen. Es gibt jedoch auch einige Unterschiede. Mexiko wird noch immer von einem Kaiser regiert. In Frankreich hat sich ein sozialdemokratisches Regime etabliert, dass die Schönheit der “Belle Epoque” mit dem Ideal sozialer Gerechtigkeit kombiniert – und dafür vom Rest der Welt gefürchtet wird. Die USA sind nach dem Bürgerkrieg in Nord- und Südstaaten zerbrochen. In den progressiven USA im Norden hat das zwanzigste Jahrhundert schon jetzt begonnen, während die konservativen CSA im Süden der modernen Welt um Jahrzehnte hinterher hinken.

Doch all diese Unterschiede verblassen vor dem Ereignis, das die Welt für immer veränderte sollte! Im Jahre 1870 testete der geniale Techniker Thomas Alva Edison den revolutionären “Ätherpropeller”: Ein Gerät, das interplanetare Raumfahrt auch mit Dampfantrieben ermöglicht! Mit Hilfe dieser Maschine brach er zum Mars auf – und als er zurückkehrte, war nichts mehr wie zuvor. Der Ätherpropeller ermöglichte es den Industriestaaten, ihre Flaggen auch auf den Nachbarwelten zu hissen. Heute – 1889 – haben Menschen bereits jeden Planeten zwischen der Sonne und dem Asteroidengürtel bereist:

Der Merkur
… ist eine eigentümliche Welt. Eine Seite des Planeten ist stets der Sonne zugewandt und eine glühende Wüste. Die andere Hälfte des Planeten liegt in ewiger Finsternis unter gewaltigen Gletschern begraben. In der Dämmerung zwischen beiden Hemisphären fließt der Weltenfluss durch eine urzeitliche Landschaft. Noch existiert hier nur ein kleiner Außenposten des britischen Empire – doch man hat große Pläne mit dem kleinen Merkur! Außerirdische Metalle, fremdartige Gase und die faszinierenden Elektrokristalle des Merkur locken Wissenschaftler und Prospektoren gleichermaßen auf den sonnennächsten Planeten.

Die Venus
… liegt unter ewigen Nebeln verborgen. An und in den Meeren, Sümpfen und Urwäldern des Morgensterns leben riesige Reptilien, wie sie auf der Erde schon vor Jahrmillionen ausgestorben sind und eine fremdartige Rasse primitiver echsenähnlicher Eingeborener fristet ihr karges Dasein in stetem Überlebenskampf. Nun liegen die gierigen Augen der Erdbewohner auch auf dieser urwüchsigen Welt. Briten, Italiener, Russen und allen voran die Deutschen haben Truppen und Siedler zur Venus geschickt, um neuen Lebensraum urbar zu machen und Schätze der reichhaltigen Natur zu fördern. Dank seiner modernen Zeppelintechnologie verfügt das Deutsche Reich über die größte Kolonie. Hier entringt man dem Urwald neuartige Substanzen, die der deutschen Chemieindustrie weiteren Auftrieb verschaffen. In nicht allzu ferner Zukunft, so plant man, wird die Venus eine zweite Erde werden. Dass sich das in der venusischen Urwelt als schwierig gestaltet, hält die wagemutigen Pioniere nicht ab.

Luna, der Erdmond
… scheint eine luftleere Wüste zu sein. Bizarre Felsformationen, kahle Geröllhalden und tückische Staubozeane prägen die Mondoberfläche. Nur wenige Raumfahrer haben es bislang geschafft, hier zu landen. Dennoch gibt es Gerüchte über faustgroße Diamanten und ein seltsames Glühen auf der Rückseite des Mondes. Noch weiß auf Erden niemand, was sich sonst noch auf dem tristen Erdtrabanten verbirgt.

Der Mars
… ist eine uralte Welt, deren Bewohner schon kultiviert waren, bevor die Menschen Pfeil und Bogen erfanden. Vor langer Zeit hatten sie eine planetenumspannende Zivilisation, deren Wissenschaft alles in den Schatten stellte, was Menschen heute zu leisten vermögen. Sie flogen zu den Sternen, bändigten bisher unbekannt Naturkräfte und gruben mit Werkzeugen aus Licht gigantische Kanäle, um ihre sterbende Welt vor dem Austrocknen zu retten.
Doch diese Zeiten sind vorbei. Heute leben die Nachfahren der antiken Marsianer in einer Handvoll zerfallender Stadtstaaten oder ziehen als stolze Nomaden durch die endlosen Steppen. Wo einst Vernunft und Wissenschaft regierten, herrschen heute Dekadenz und Aberglaube. Selbst die kultivierten Kanalmarsianer sind auf eine Entwicklungsstufe herabgesunken, die in etwa der irdischen Renaissance entspricht. Doch noch immer lassen sich auf dem Roten Planeten zahllose Wunder finden. Unter anderem das “Flugholz”, eine bizarre Substanz, die der Schwerkraft entgegenwirkt und es den Marsianern erlaubt, ihre majestätischen Luftschiffe zu konstruieren.
Die irdischen Kolonialmächte haben vor allem auf dem Mars Besitzungen erobert und beteiligen sich kräftig am komplexen politischen Intrigenspiel zwischen den Stadtstaaten. Insbesondere das Britische Empire, das Syrtis Major, die größte Stadt des Mars, kontrolliert, hat sich zu einem der größten Machtfaktoren des Roten Planeten entwickelt. Zurzeit befinden sich die Briten und ihre Verbündeten aus Parhoon und der Boreosyrtis-Liga im Krieg mit dem xenophoben Oenotrischen Reich.

Der Asteroidengürtel
… besteht aus Abermillionen Kleinstplaneten und den großen Himmelskörpern Ceres, Pallas und Juno. Es häufen sich Berichte von Ätherkapitänen, die bei ihrer Ehre schwören, auf einigen Trümmerstücken Hinweise einer ehemaligen Zivilisation gefunden zu haben.
Artefakte, Ruinen und Inschriften deuten darauf hin, dass die Asteroiden Überreste eines zerstörten und ursprünglich bewohnten Planeten sein müssen. Doch was ist mit diesen Wesen geschehen? Sie müssen technologisch weit fortgeschritten gewesen sein…
Jetzt müssten sich nur noch ein paar Pioniere finden, die sich der Erforschung des eisigen Asteroidengürtels widmen.

Das Sonnensystem jenseits des Asteroidengürtels
… liegt derzeit noch außerhalb der Reichweite irdischer Raumschiffe. Aber man arbeitet daran. Angespornt wird die fieberhafte Suche nach neuen Energiequellen für Raumschiffe von dem Umstand, dass die Jupitermonde bewohnbar sein könnten – warm gehalten von der Strahlungswärme des Jupiter.

Uhrwerk präsentiert Ihnen das legendäre Kultrollenspiel Space: 1889 – erstmals in deutscher Sprache, überarbeitet und mit komplett neuem Regelsystem.

In Space: 1889 werden die Phantasien zum Leben erweckt, die Jules Verne, H.G. Wells, Arthur Conan Doyle, H.R. Haggard und andere geschaffen haben: Klassische Abenteuergeschichten und Science-Fiction-Abenteuer mit einem skurrilen oder nostalgischen Hauch. Sie spielen in einem Zeitalter, das vom Glauben an Technik und Fortschritt erfüllt ist, in einer Welt im Schein von Gaslichtlampen, unter der Energie der Dampfkraft und mit den sich verbreitenden Wundern von Elektrizität und Äther: Voller Erfindungsreichtum und Abenteuerlust.
Space: 1889 ist ein Science-Fiction-Abenteuerspiel in einer zivilisierteren Zeit. Oft sind es Gentlemen (und Ladies), die in den nebligen Straßen Londons ebenso Abenteuer entdecken wie in den staubigen Straßen Syrtis Majors auf dem Mars. Aber auch Soldaten im Auftrag ihres Landes, Erfinder beim Test ihrer neuesten Entwicklung, Historiker auf der Suche nach den Geheimnissen der alten Marsianer, wilde venusische Echsenmenschen oder stolze marsianische Steppenkriegerinnen erfüllen ihre Missionen, um Ruhm, Einfluss und Ehre zu erlangen.
Mit Space: 1889 steht Ihnen das ganze abenteuerliche Sonnensystem des Jahres 1889 offen. Erleben Sie zahllose Abenteuer auf fünf grundverschiedenen Welten – oder darüber hinaus.

Das Regelsystem
Kern des Rollenspielsystems sind die innovativen, schnell und leicht verständlichen Ubiquity-Regeln, die sowohl einen spannenden Verlauf von Geschichten und Abenteuern als auch kinoreife Aktionen unterstützen.
Im Gegensatz zu den meisten anderen Rollenspielen ist es bei Ubiquity egal, welche Würfel verwendet werden: Eine gewürfelte gerade Zahl gilt als Erfolg. Zum Gelingen einer bestimmten Aktion muss eine vom Spielleiter festgelegte Erfolgsschwelle überwunden werden. Bei der Probe wird der Wert, auf den die Probe abgelegt wird, durch Fertigkeiten, Attribute und ggf. Umweltbedingungen verändert.
Ubiquity vermeidet überflüssige Würfelwürfe: Wenn z.B. der Durchschnitt in einer Fertigkeit mindestens so hoch ist wie die Erfolgsschwelle einer Probe, kann der Spieler auf das Würfeln verzichten und stattdessen einen automatischen Erfolg beanspruchen. Zudem besitzt jeder Charakter Stilpunkte, mit denen er Würfelschicksal und Handlung beeinflussen kann.
Auf der Downloadseite des Verlages finden sich auch einige Pakete mit vorgefertigten Charakteren, wobei man, ggf mit leichten Anpassungen, auch vorgefertigte Charaktere für HEX (Hollow Earth Expedition) verwenden kann. Naja, zumindest viele davon (komische Rassen und Magie halt nicht)
Leute die das Ganze kennen, können auch mit eigenen Charakteren kommen, diese sollten dann aber noch eher wenig Erfahrung haben oder frisch erstellt sein.
Sollte das gewünscht sein, kann ich auch einige Charaktere ausdrucken und mitbringen, aber wenn ihr vorab mal draufguckt und euch was aussucht könnte ich ne Menge Papier und Tinte sparen.

http://www.uhrwerk-verlag.de/wp-content ... aktere.pdf
http://www.uhrwerk-verlag.de/wp-content ... aktere.pdf
http://www.uhrwerk-verlag.de/downl/HEX/ ... etypen.pdf
http://www.uhrwerk-verlag.de/downl/HEX/ ... etypen.pdf
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Meldungen bitte hier im Thread oder per PN

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Callista
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Re: Space 1889 - Jagdexpedition auf der Venus

Beitrag von Callista » 05 Sep 2015, 22:36

Huhu!

Also wenn´s recht ist, würd ich gern die Siedlerin mit der Motivation "Überleben" spielen. Ich denke, das Konzept wird wohl so ziemlich überall reinpassen.

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Marc
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Re: Space 1889 - Jagdexpedition auf der Venus

Beitrag von Marc » 06 Sep 2015, 11:22

Das Setting finde ich voll interessant - aber ich muss eine Runde meistern :( .

Quaint
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Re: Space 1889 - Jagdexpedition auf der Venus

Beitrag von Quaint » 11 Sep 2015, 14:23

Die Runde entfällt, zu wenige Spieler.

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Marc
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Re: Space 1889 - Jagdexpedition auf der Venus

Beitrag von Marc » 13 Sep 2015, 21:45

Es hätte vor Ort noch Leute gegeben, die sich leider nicht angemeldet haben.

Quaint
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Re: Space 1889 - Jagdexpedition auf der Venus

Beitrag von Quaint » 14 Sep 2015, 04:02

Tja, schade, dass sie sich nicht angemeldet haben. Da fragt man sich doch: Warum nicht?
Und zudem fragt man sich: wenn sie sich für diese Runde interessieren, die aber mehrere Tage im Vorraus abgesagt wird, warum kommen sie trotzdem?

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Marc
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Re: Space 1889 - Jagdexpedition auf der Venus

Beitrag von Marc » 23 Okt 2015, 17:07

Ach so. Sie hatten nicht konkret diese Runde im Auge, sondern wollten einfach irgendwo mitspielen. Ich war leider voll.

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