Fate Core à la Tim & Struppi

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Drachenwinter
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Re: Fate Core à la Tim & Struppi

Beitrag von Drachenwinter » 30 Okt 2016, 16:34

Also ich finde 'ne Schatzsuche gut, würde mich aber über gruslige Aspekte freuen, gerne auch eine dritte vielleicht mystische Kraft die beiden suchenden Gruppen Probleme bereitet =) Dschungel wäre cool, aber Berge, Moore, Burgen hätten auch was =)

Hab' leider ewig kein Tim und Struppi mehr gelesen, von daher bin ich nicht soo mit dem Ton der Welt vertraut...

Mein Charakter-Konzept:
Alex Faradine
Konzept: "Bücher und Drinks" Finanziert sich sein Studium an der London University mit einem Job als Barkeeper im "Devil's Advocate".
Dilemma: "Adrenalinjuny" Es gibt etwas gefährliches zu tun? Alex ist dabei! Je gefährlicher, desto besser!
Beziehungsaspekt: Vielleicht ein Professor an der Universität?

Sphinx
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Re: Fate Core à la Tim & Struppi

Beitrag von Sphinx » 30 Okt 2016, 22:33

Hallo zusammen,

wie von Sune angekündigt melde ich mich auch zu Wort :-)

Zum Setting: Ich würde mich auch eher für eine Schatzsuche als Verbrechensbekämpfung begeistern.
Bei mir ist Tim und Struppi auch schon lange her, aber ich denke in Richtung der Comics von Don Rosa (falls die außer Sune und mir noch jemand kennt), in denen Dagobert Duck mit Familie einem Schatz hinterherjagt und meistens einen Wettlauf gegen McMoneysack gewinnen muss. Gegen eine zusätzliche, mystische Kraft habe ich nichts einzuwenden und auch beim Ort des Schatzes (Dschungel, Moor, Berge, Burg...) bin ich ganz offen.

Meine Charakter-Idee:
Konzept: Ehrgeizige, verbissene Forscherin (Archäologin)
Dilemma: schlechter Ruf; alternativ: tragische Familiengeschichte
Beziehungsaspekt: noch unklar, weiterer Aspekt: "Darüber habe ich etwas gelesen..."

Grundidee: Tochter eines verschollenen/verstorbenen Forschers, möchte Werk und Ansehen ihres Vaters wiederherstellen, ist allerdings (in der ersten Jahrhunderthälfte möglicherweise allein schon aufrund ihres Geschlechts) ein Außenseiter in Forscherkreisen (möglicherweise war das aber auch schon ihr Vater aufgrund seiner unkonventionellen Theorien, die sie natürlich ebenfalls vertritt).
Weiterhin kam mir beim Lesen der vorherigen Beiträge noch folgende Idee: Ihr Vater könnte mit der ominösen Müller-Expedition verstorben/verschollen sein, was sich als Beziehungsaspekt zum Kunstflieger anböte. Ansonsten kämen z. B. Freunde ihres Vater als Beziehungs-Aspekte in Frage.

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Drachenwinter
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Re: Fate Core à la Tim & Struppi

Beitrag von Drachenwinter » 30 Okt 2016, 23:20

Als Verknüpfung würde sich vielleicht auch anbieten, dass der Pilot Stammgast im Devil's Advocat ist =) Und über einen Archäologie Professor (wie wäre Harrison Toynbee?) liesse sich auch eine Beziehung zur Forscherin einfädeln.

Vielleicht würde sich für die Forscherin als Beziehungs-Aspekt sowas wie ein Mäzen anbieten, 'n Mensch mit Geld und Vision der sie so unterstützt, dass sie überhaupt in die Forscherkreise kommt (was sie dadurch noch etwas unliebsamer macht vielleicht?).

Was meine letzten Schatzsuch-Erfahrungen anbelangt: Indiana Jones und Lara Croft =D

Ich kann mir grade gut vorstellen, wie der Pilot in der Bar sitzt und dort von seinen Erlebnissen mit der "Müller-Expedition" erzählt, was der Barkeeper dann seinem Prof an der Uni erzählt und der wiederum dann der jungen Forscherin (deren Vater mit dabei war?), die daraufhin in die Bar kommt um dort den Piloten zu treffen, so das sich wie von selbst ein Gespräch zwischen den drei Charakteren ergibt^^ Sorry wenn meine Fantasie grade mit mir durchgeht, ich will hier nix vorweg nehmen...

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Motetta
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Re: Fate Core à la Tim & Struppi

Beitrag von Motetta » 31 Okt 2016, 10:13

Guten Morgen zusammen,

das liest sich ja bereits sehr spannend. Drachenwinter muss absofort mit Spoilter-Tag schreiben :mrgreen:

@Sune: "Berühmt-berüchtigt" würde in meinen Augen den Kontaktaspekt mit abdecken. Klar kannst du auch einen Beziehungsaspekt zu einem der anderen Charaktere haben, kein Problem. Das war nur ein Vorschlag. Was Stunts betrifft: wie gesagt, ich denke, wenn wir die im Spiel erst festlegen, dann finden die auch Einsatz. Ansonsten müssten wir da einen kleinen Eiertanz aufführen, damit die mal zur Geltung kommen. Die sollen die Chars ja "cool" aussehen lassen. Bruchlandungen sind bei Tim & Struppi so oft zu finden, dass mir der Gedanke gleich gekommen ist, als ich dein Konzet gesehen habe 8-)

@Drachenwinter: Der Ton bei Tim & Struppi ist im allgemeinen "rechtschaffen unbekümmert", also eher positiv. Wenn euch zu Grusel ein bisschen was einfällt (siehe die Fragen, die ich weiter oben im Thread gepostet habe), dann können wir das sicher einbauen. Aber nochmal zur Erinnerung: Das wird für mich die erste Spielleitung, insofern ein bisschen Nachsicht ;)

Zu deinem Charakter: "Bücher und Drinks" ist mir ein bisschen zu vage. "Cocktailschüttelnder Student der Fachrichtung XY" wäre beispielsweise griffiger und würde den Charakter mehr in den Fokus setzen. Die Möglichkeiten zum Einsetzen und Reizen sind sicher ähnlich. Bei der Formulierung von Konzepten und anderen Charakteraspekten finde ich folgende Fragen hilfreich:
  • Erlaubt mir der Aspekt etwas bestimmtes? (Normalerweise kann man nicht einfach in den Palast gehen und mit dem König sprechen. Aber der "Bruder des Königs" schon.)
  • Lässt mich der Aspekt Dinge schaffen, die mir ohne ihn unmöglich wäre? (Ich hätte niemals aus der Karbonitkammer springen können, wenn ich nicht "Der letzte Jedi" wäre. - Der Kunstflieger von Sune wäre so etwas.)
  • Behindert mich der Aspekt bei etwas? (Ich hätte problemlos aus der Grube springen können, wenn ich kein "Lahmes Bein" hätte.)
  • Erschwert mit der Aspekt generell das Leben? (Dauernd versuchen Leute mich zu entführen, blos weil ich der "Bruder des Königs" bin. - Sieh an, ein zweischneidiger Aspekt...)
  • Erweitert der Aspekt das Setting?
Wenn ich einen der Punkte positiv beantworten kann, dann ist das eigentlich schonmal ein gutes Indiz für einen spannenden Aspekt.

In deinem Fall würde mein Vorschlag von oben beispielsweise für den ersten Punkt heißen: "Normalerweise sind wir Studenten nicht mit dem Privatleben der Professoren vertraut. Aber ein "Cocktailschüttelnder Student" kennt ihre Geheimnisse." "Bücher und Drinks" bietet da nicht die gleiche Perspektive. Wenn du aber dabei bleiben möchtest, dann ist das auch kein Drama.

@Sphinx: Hallo erstmal! Das Konzept passt wunderbar. Was die Beziehungsaspekte angeht: Vielleicht kommt ja nochwas, wenn wir die im Thread weiter oben genannten Fragen zur Spielgestaltung näher betrachten. Das Dilemma muss dir passen. Ich kann mit beidem arbeiten.

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Ich fasse mal zusammen: Es scheint auf einen Wettlauf zur Erreichung eines Schatzes oder ähnlichem hinauszulaufen. Archäologie ist naheliegend und wir haben eine Gruppe aus einem Piloten, einer Forscherin und einem Studenten (+ einem noch offenen 4. Platz). Der Student ist in London daheim. Seid ihr alle Engländer? 1. Hälfte des letzen Jahrhunderts. Wo wird das Ziel der Reise sein? Im Urwald, in den Bergen, in einem Moor? Finden wir es heraus :)

Kommen wir mal zu der ersten Frage von oben. Die würde ich gerne "reihum" bearbeiten.
Sune, welchem anhaltendem Problem sind die Leute im Setting ausgesetzt? (Aktuelle Aufgabe) ("Das sind Schwierigkeiten oder Gefahren, die bereits in der Welt existieren, vielleicht sogar schon seit langer Zeit. Wenn sich ein Protagonist mit so einer Aufgabe beschäftigt, versucht er, die Welt zu verändern und zu verbessern. Zum Beispiel: Eine korrupte Regierung; organisierte Kriminalität; große Armut und Krankheit; ein Krieg, der bereits Generationen überspannt." Fate Core, S. 28). Sprich: Womit schlagen sich die Leute so rum, wenn sie nicht gerade im Dschungel Bruchlandungen machen? Von mir aus kann gerade einer der Weltkriege toben (*hust, Indiana Jones *hust), aber ich kann auch gut darauf verzichten.

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Motetta
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Re: Fate Core à la Tim & Struppi

Beitrag von Motetta » 31 Okt 2016, 10:32

Ach, ein Gedanke: Wenn es euch leichter fällt, dann macht ruhig Beziehungsaspekte zu einem der anderen Charaktere. Wie hilft euer Charakter dem Beziehungscharaker, oder mit welchen Worten muntert ihr den Beziehungscharakter auf? Wenn ich mich nicht irre, dann habt ihr eh schon ne Menge an Welt geliefert.

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Re: Fate Core à la Tim & Struppi

Beitrag von Sune » 31 Okt 2016, 17:49

Anhaltendes Problem im Setting … hm, wie wäre es damit: In letzter Zeit verschwinden immer wieder Forscherexpeditionen. Man munkelt, dass das wegen eines Fluchs oder wegen einer anderen mysteriösen Kraft passiert. Vielleicht ist aber auch eine Grabräuberbande am Werk, die die "Konkurrenz" ausschalten will.

Ich habe nichts dagegen, wenn mein Charakter auch aus England kommt. Jetzt wo ich es mir recht überlege, finde ich die Idee super, wenn ich auf der Müller-Expedition war und als einziger zurückgekehrt bin (nennen wir sie vielleicht eher Miller-Expedition, wenn wir alle aus England kommen). Der Vater von Fionas Charakter (Namensvorschlag: Robert Miller) wäre dann bei dieser Expedition verschollen. Mein Charakter fühlt sich schuldig, weil er bei der Expedition am Flugzeug gewartet hat und nach wochenlangem Warten und erfolglosen Nachforschungen als Einziger zurückgekehrt ist.
Beziehungsaspekt: Als Einziger von der Miller-Expedition zurückgekehrt und will Robert Millers Tochter helfen, sein Werk weiterzuführen

@Drachenwinter: Deinen Vorschlag, wie der Plot ins Rollen kommen könnte, finde ich gut :)

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Motetta
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Re: Fate Core à la Tim & Struppi

Beitrag von Motetta » 31 Okt 2016, 19:12

Das wird ja langsam richtig schlüssig hier :) Wenn keiner was dagegen hat: Verschwindende Expeditionen als Arbeitstitel für die Aktuelle Aufgabe. Nur in einem bestimmten Gebiet (räumlich/fachlich)? Mag das noch jemand mit ein bisschen Fleisch anfüttern? 2 Personen kriegen wir dazu ja noch (später).

Die Miller-Expedition. Ist die auch Opfer der Aktuellen Aufgabe? Oder steckt da etwas anderes dahinter? Vielleicht finden wir es heraus. Leute, ich hab jetzt schon Spaß.

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Re: Fate Core à la Tim & Struppi

Beitrag von Drachenwinter » 01 Nov 2016, 16:24

Also dann fände ich glaube ich das Konzept "Bei Tag Student der Kunstgeschichte, bei Nacht der beste Cocktailmixer von London" ganz gut =) bringt zwar nix zweischneidiges mit, aber die Bar erweitert immerhin die Welt =)

Als Fachgebiet für eine Expedition bietet sich ja fast immer Archäologie an, zu der Zeit gab es ja auch noch eine ganze Menge mehr zu entdecken, und die technische Hilfe war geringer. Um dann vielleicht den Bogen zu spannen könnte die Expedition nach einem verschollenen Kunstgegenstand suchen. Vielleicht handelt es sich dabei um ein Gemälde (z.B. das Bild eines unbekannten Malers des 15. Jahrhunderts (so im Stil von Cranach/Dürer), der eine alte Festung gemalt hat oder einen Tempel im Dschungel oder dergleichen), das einen verborgenen Schlüssel zu einem weiteren Geheimnis enthält, vielleicht einem Schatz oder etwas anderes von Archäologischem Wert, was heiliges vielleicht. Oder etwas, das angeblich auch verflucht ist, und der Schlüssel um den Fluch zu brechen ist auf dem Bild. (Alternativ zu dem Bild könnte man hier vielleicht auch eine Serie von meheren Drucken nehmen, ähnlich wie in "Die neun Pforten", das würde auf jeden Fall auch gut gehen. Oder die Druckplatten für eine solche Serie).

Was es auch ist, es ist mächtig oder sehr viel Wert (oder beides) und zieht immer wieder Menschen an, so dass auch gerade nicht nur eine Expedition verschollen ist, sondern sich bereits eine weitere Expedition auf den Weg gemacht hat. Oder aber es haben Kriminelle im Devil's Advocat Wind davon bekommen und wollen sich das Gemälde unter den Nagel reissen, um es für viel Geld zu verkaufen. Oder beides :D

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Re: Fate Core à la Tim & Struppi

Beitrag von Motetta » 01 Nov 2016, 16:46

Drachenwinter hat geschrieben:Also dann fände ich glaube ich das Konzept "Bei Tag Student der Kunstgeschichte, bei Nacht der beste Cocktailmixer von London" ganz gut =) bringt zwar nix zweischneidiges mit, aber die Bar erweitert immerhin die Welt =)
Klingt gut, und das lässt sich, solange ihr in zivilisierter Welt unterwegs seit, durchaus zweischneidig benutzen: Wie kannst du denn ordentlich studieren, wenn du nachts ständig unterwegs bist? Und, hey, dich kenn ich doch. Du hast doch so gute Cocktails in London gemacht. Glaubst du wirklich, dass ich dir deine Verkleidung abnehme? ;) Je nach Situation geht da einiges.

Okay, es verschwinden also vornehmlich archäologische Expeditionen. Von mir aus gerne weltweit.

Und wenn du schonmal dabei bist, Drachenwinter, kriegst du die nächste Frage ab: Welche Facette der Aktuellen Aufgabe droht das Setting ins Chaos zu stürzen, wenn nichts unternommen wird (Zukünftige Aufgabe)? Das musst du nicht zu wörtlich nehmen, aber Tendenzen hattest du eh schon. (Fate Core meint dazu übrigens: "Das sind Gefahren, die sich gerade erst entwickeln und die drohen, die Welt zu einem schlechteren Ort zu machen, wenn sie ihre Ziele erreichen. Wenn sich ein Protagonist mit so einer Aufgabe beschäftigt, will er die Welt davor bewahren, in Chaos zu zerfallen oder zerstört zu werden. Zum Beispiel: Invasion aus dem Nachbarland; eine Zombiehorde, die plötzlich aus den Gräbern steigt; unerwartet verhängtes Kriegsrecht." [S. 28] Ich möchte das ganze mit der Aktuellen Aufgabe verknüpft haben). Mit deinen Vorschlägen hast du schon eine Richtung vorgeschlagen. Konkretisiere das ruhig.

Übrigens: Nicht, dass ich hier als faul rüberkomme. Ihr kommt nur auf so viel spannendere Ideen, als ich alleine. Außerdem folge ich tatsächlich einem Plan 8-)

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Drachenwinter
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Re: Fate Core à la Tim & Struppi

Beitrag von Drachenwinter » 01 Nov 2016, 17:01

Hm, wie wäre es damit, dass es eine Unterwelt Organisation gibt, die Londoner Rippers (denen das Devil's Advocat gehört?) die auf der Suche nach besagtem Artefakt sind, weil es ihnen vielleicht ermöglichen würde, den namensgeber der Organisation von den Toten auferstehen zu lassen? Das würde die Welt sicherlich erschüttern, wenn Jack the Ripper wiederkehren würde =D
Gleichzeitig ist es aber auch so, dass das Artefakt selbst tatsächlich von einem mächtigen Fluch geschützt wird, damit es nicht von den fiesen Gesellen gefunden werden kann. Das lässt darauf schließen, dass es vielleicht ein paar nicht so nette Menschen in der Miller-Expedition gab, aber auch ein Funke Hoffnugn besteht, dass die überlebt haben. Aber vielleicht war ja auch Miller selbst einer von den Bösen?

Und mit so Ripper Gesellen würde sich sicherlich auch ein wenig Grusel in das Geschehen einbauen lassen =) Ich sehe Nebel und Schatten, irres Lachen und dergleichen, dass die kleine Expedition verfolgt =D

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